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1404
In den
Chroniken der Stadt Warendorf wird erstmals der Brand vom
22.09.1404 erwähnt, der 100 Tote und ca. 600 zerstörte Häuser
verursachte. Auch vorher wird es wahrscheinlich Brände gegeben haben,
aber dieser großen Feuersbrunst fielen auch sämtliche Archivalien des
verbrannten Rathauses heim . Eine noch heute einzusehende Quelle
befindet sich im Rathaus der Stadt Warendorf in Gestalt einer Holztafel,
auf der in niederdeutscher Schreibweise von diesem Brand berichtet wird.
1630
Im Eckhaus Heumarkt/Königstraße (heute Pumpe-Röwekamp) brach bei einem
Kupferschmied ein Brand aus, der zur Zerstörung von 72 Häusern
einschließlich erheblicher Schäden an der Alten Kirche führte. Die
Folgen dieses Brandes sowie die durch den 30jährigen Krieg verursachte
Armut der Bevölkerung der Stadt Warendorf veranlasste den Rat der Stadt,
einen Brief an der Bischof von Münster mit der Bitte um finanzielle
Unterstützung zu richten. Ferner wurden zwei Bürger der Stadt zu
Collektoren ernannt, die in großen Teilen Norddeutschlands und der
Niederlanden Spenden erbaten.
1638
Dieser Brand am 21.08. zerstörte über 100 Häuser
1669
Am 23.06. dieses Jahres wurde im Haus des Bäckermeisters Fressmann an
der Fleischhauerstraße/Hohe Straße durch Unachtsamkeit des Zinngießers
Heinrich Elversfeld eine Brandkatastrophe ausgelöst, der innerhalb von
vier Stunden 123 Häuser zum Opfer fielen.
1741
Neben dem Rathaus brach am 12.09. ein Feuer aus, das begünstigt durch
Trockenheit und Wind den westlichen Teil der Stadt Warendorf ergriff.
Nahezu das gesamte Neue Kirchspiel (St. Marien) wurde vernichtet. 332
Häuser wurden als zerstört angegeben.
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