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Ein Stück Chronik der Feuerwehr Vohren...
Am Dienstag, 16. November 1965 schrieb die "Glocke" zum Ausscheiden von
Wehrführer Anton Haverkamp: Vohren. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr
Vohren trafen sich mit ihren Frauen in der Gaststwirtschaft Luchtefeld zu einem
Kameradschaftsabend, der von Amtsbrandmeister Fischer eröffnet wurde.
Kreisbrandmeister Dreischulte begrüßte insbesondere den Wehrführer Anton Haverkamp.
Er war Hauptanlaß der Zusammenkunft. Nach dem Gesetz muß ein Feuerwehrmann mit dem 65.
Lebensjahr vom aktiven Dienst abtreten. Es ist dies nicht leicht für einen
Wehrangehörigen, der lange Jahre getreu seinen Dienst geleistet hat.
Anton Haverkamp trat der Wehr mit ihrer Gründung 1934 bei, wurde 1937 Brandmeister und
übernahm die Führung der Wehr. In einer Landgemeinde wie Vohren bleibt das doppelt schwer.
Durchweg sind alle Mitglieder in der Landwirtschaft tätig und da endet ein Arbeitstag
nicht um 18 Uhr, wie in der Stadt üblich. Übungsstunden sind so weitaus schwieriger.
Aus diesem Grunde ist die Kameradschaftspflege oberster Grundsatz für eine gute Wehr.
In Vohren bestand früher eine Pflichtfeuerwehr, die ihren Dienst mit einer
Handdruckspritze versah. Februar/März 1933 versammelten sich jedoch Bürger der Gemeinde
und beschlossen, eine freiwillige Wehr zu gründen. So ist dann auch durch Unterstützung
des damaligen Stadtbaumeisters von Warendorf und Kreisfeuerwehrführer Beckmann,
in Vohren eine Wehr gegründet worden. Dazu hatten sich 35 Männer im Alter zwischen 31
bis 42 Jahren gemeldet, die ihren Dienst unter der Leitung von Brandmeister Kleinelümern,
Warendorf, versahen. Nach einer gewissen Ausbildung übernahm Anton Haverkamp 1937 als
Brandmeister die Leitung
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