Halbjahresbilanz

Mit 198 Einsätze im ersten Halbjahr liegt die Einsatztätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf um 112 Einsätze unterhalb des ersten Halbjahres 2018.

Die damalige hohe Einsatzzahl war unter anderem dem Sturmtief „Friederike“ im Januar 2018 geschuldet. Derartige Sturm- und Starkregeneinsätze waren im Stadtgebiet – abgesehen von wenigen Sturmeinsätzen im März – in diesem Jahr nicht zu verzeichnen.
Ein Einsatzschwerpunkt hat bei Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen gelegen. Bei 17 Verkehrsunfällen sind 37 Personen verletzt worden. Hinzu kamen 34 Einsätze, die aufgrund auslaufender Betriebsstoffe angefallen sind. Zugenommen haben die Einsätze, bei denen sich hilflose Personen, größtenteils medizinische Notfälle, hinter verschlossenen Wohnungstüren befanden und die Feuerwehr den Rettungskräften Zugang verschaffen musste. 21 Einsätze dieser Art waren bewältigt worden.
Im ersten Halbjahr gab es 26 Brandeinsätze. Die unterteilen sich in 22 Kleinbrände, zwei Mittelbrände und zwei Großbrände. Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte am Abend des 8. April. In der Hoetmarer Bauerschaft Lentrup brannte ein Schweinestall nieder. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Bei dem Feuer kamen mehrere hundert Schweine und Ferkel ums Leben. Insgesamt waren vier Löschzüge aus dem Stadtverband im Einsatz. Mehr als 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis zu 15 Stunden vor Ort gefordert.
Außerhalb des Stadtgebiets war bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Ostbevern am 22. März die Drehleiter vom Standort Warendorf-Nord in Betrieb. Der Löschzug Milte sicherte für das Stadtgebiet Ostbevern mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug währenddessen den Grundschutz.
Unverändert hoch sind Alarmierungen, die aufgrund von automatischen Brandmeldeanlagen ausgelöst werden. Eine Steigerung ist auch bei den Auslösungen von Heimrauchmeldern festzustellen. In Gewerbe- und Industriebetrieben waren es häufig Falschauslösungen aus verschiedenen Gründen oder aufgrund äußerlicher Beschädigung. In Wohn- und Pflegeheimobjekten waren angebrannte Speisen oder sonstige Feuerquellen überwiegend Ursachen.

 

 

Dienstag, 17. September 2019

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