Jahreshauptversammlung 2018 des Löschzuges Vohren

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter den Mitgliedern des Löschzuges Vohren. 55 Einsätze haben sie 2018 abgearbeitet, rund 20 mehr als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.

„Der Grund dafür ist schnell ausgemacht“, bilanzierte Löschzugführer Michael Laumann auf der Generalversammlung am Freitag im Gerätehaus. „Alleine das Sturmtief Friederike bescherte uns 15 Einsätze.“ Weitere sechs Einsätze gingen auf das Konto des Tiefs Pamela, darüber hinaus sei der Löschzug vom Verkehrsunfall über einen Bauernhofbrand bis zur Rettung einer Katze aus einem Baum bei einem breiten Spektrum an Einsätzen gefragt gewesen. Bei den 55 Einsätzen leistete der Löschzug 543 Einsatzstunden, auch stehen für 2018 vier Brandsicherheitswachen mit 859 Stunden sowie 23 Dienstabende mit einer Beteiligung von 55 Prozent zu Buche. Keinen Dienstabend versäumt hatte im abgelaufenen Jahr Ulrich Affhüppe, Bernd Lamers war bei jedem der 55 Einsätze dabei.

100 Prozent Einsatz-/Dienstbeteiligung: (v.l.) Daniel Micke,

Bernd Lamers, Ulrich Affhüppe und Michael Laumann

Beide durften sich über ein Präsent und – genau wie die übrigen Mitglieder des Löschzugs – über anerkennende Worte des Stadtbrandinspektors Christof Amsbeck freuen. Er würdigte den Einsatz der Aktiven im Löschzug und stellte in seinem Grußwort heraus, dass die Feuerwehr oftmals das Zentrum eines Gemeinwesens sei und neben dem Einsatzdienst bei vielen Aktivitäten mit anpacke. Aktiv waren Mitglieder des Löschzugs auch beim Leistungsnachweis. Für zehnmalige Teilnahme erhielten Daniel Micke und Bernd Strotmeier das Leistungsabzeichen in Gold auf blauem Grund, das Abzeichen in Gold auf rotem Grund für 15-malige erfolgreiche Teilnahme ging an Bernhard Bußmann.

Erfolgreiche Teilnahme am Leistungsnachweis:

(v.l.) Bernhard Bußmann, Bernd Strotmeier und Daniel Micke


29 aktive Mitglieder zählt der Löschzug Vohren derzeit, diese sind durchschnittlich 39 Jahre alt und seit 21 Jahren in der Wehr aktiv. Zahlen, die die Jubilare des Abends toppten. Für 25 Jahre Feuerwehrdienst wurde Herbert Haverkamp ausgezeichnet, auf 35 Jahre in der Feuerwehr kann Bernhard Bußmann zurückblicken.

Berndhard Bußmann ist 35 Jahre

in der Feuerwehr aktiv.

 

Laumann bleibt noch sechs Jahre im Amt.

Bei den anstehenden Anhörungen sprachen die Vohrener Mitglieder ihrem Löschzugführer Michael Laumann das Vertrauen aus. Er versicherte, eine weitere Amtszeit von sechs Jahren gerne angehen zu wollen, kündigte aber auch an, danach als Löschzugführer ausscheiden zu wollen: „Dann muss ein jüngerer das Amt mit neuen Ideen weiterführen.“
Neuer stellvertretender Löschzugführer ist Daniel Micke, der sich ebenso über ein hervorragendes Anhörungsergebnis freuen durfte wie die Gruppenführer Manfred Wessel und Andreas Große Hartmann sowie der stellvertretende Gruppenführer Frank Heseker. Neu im Amt eines stellvertretenden Gruppenführers ist Markus Frese, zur Vertrauensperson bestimmten die Mitglieder des Löschzuges Thomas Hartmann.

Funktionsträger im Löshzug Vohren: (v.l.) Daniel Micke, Michael Laumann,

Frank Heseker, Andreas Große-Hartmann, Markus Frese und Manfred Wessel


Michael Laumann richtete auf der Generalversammlung den Blick auch in die Zukunft. Im Jahr 2020 werde der Löschzug mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 Ersatz für das Fahrzeug aus dem Jahr 1987 bekommen. Zudem hofft er auf den Bau einer Alarmumkleide am Standort Vohren. „Der jetzige Zustand ist suboptimal“, verweist er darauf, dass sich die Feuerwehrleute in der Halle hinter den Fahrzeugen umziehen müssen.

Quelle: Die Glocke

Mittwoch, 24. April 2019

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