Jahreshauptversammlung 2018 des Löschzuges Einen

In seinem persönlichen Rückblick bei der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Einen stellte Löschzugführer Christian Schmidt fest, dass es nicht selbstverständlich sei, sich ehrenamtlich zu engagieren. Um so mehr freute es ihn, dass der Löschzug gleich vier Neuzugänge zu verzeichnen hat.

Die schon länger geplante Kinderfeuerwehr steht in den Startlöchern, sie wird geleitet von Tanja Pöhling und Fiona Overlöper.
Besonders freute sich Schmidt über die moderne Ausrüstung, die die Feuerwehrleute zur Verfügung haben. Auch das sei nicht selbstverständlich bei einer Freiwilligen Feuerwehr. Das neue Einsatzleitfahrzeug (ELW) werde bereits eingerichtet, der Ausbau sei in vollem Gange. Wenn alles klappe, könne das Fahrzeug Anfang April in Dienst gestellt werden, so Schmidt.
Anschließend folgen aber noch zahlreiche Einweisungsstunden, damit die Wehrmitglieder das Fahrzeug auch genau kennen.
Wehrführer Christof Amsbeck bedankte sich in seiner Rede ausdrücklich bei den Kameraden für die geleisteten Einsatz- und Dienststunden. Er verglich die Dorfgemeinschaft mit einem Mosaik: Manche seien vollständig, manche nicht. Viele Ortschaften hätten damit zu kämpfen, dass die normale Infrastruktur aussterbe. Die Feuerwehr habe sich gegen den Trend der Landflucht bislang noch erfolgreich wehren können. Das liege auch daran, dass der Löschzug oft ein Zentrum des Gemeinwesens darstelle, denn die Feuerwehr sei an vielen Aktivitäten im Dorf beteiligt. Außerdem seien die Feuerwehrleute dank ihrer unterschiedlichen beruflichen Qualifikationen sehr flexibel und könnten gut improvisieren, frei nach dem Motto: „Wenn es so nicht geht, dann geht es eben anders.“ Amsbeck erschien es daher auch nicht verwunderlich, dass sich die Feuerwehr großer Beliebtheit erfreut, denn: „Wer sonst riskiert rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr Leib und Leben, wenn es darauf ankommt?“.

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft: (v.l.) Ulli Rotthaus, Christian Schmidt,

Bernhard Blömker (35 Jahre Mitglied), Lars Recker, Christof Amsbeck und Olaf Schröder.


Schriftführer Thomas Frankewitsch ließ die Zahlen sprechen: Der Löschzug Einen hat insgesamt 70 Mitglieder, davon sind 44 aktive Mitglieder, die Ehrenabteilung hat 19 Mitglieder, die Unterstützungsabteilung vier Mitglieder und die Jugendfeuerwehr drei Mitglieder. Außerdem kann der Löschzug vier Neuzugänge verzeichnen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3250 Dienststunden auf ehrenamtlicher Basis geleistet. Davon waren 1750 Stunden Dienststunden, zusätzlich kamen noch 80 Dienststunden durch den Besuch der Atemschutzstrecke in Ahlen dazu. Die Mitglieder hatten im vergangenen Jahr 49 Einsätze und leisteten dabei etwa 882 Dienststunden.

 

Neu in den Löschzug Einen aufgenommen wurden (v .l.) Dominik Schlieper,

Linus Wessel, Philipp Schulze Westhoff und Sebastian Butz.

 

Quelle: Die Glocke

Sonntag, 17. Februar 2019

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