Mit vereinten Kräften Brand am Kreuzkloster bekämpft - Abschlußübung des Löschzuges Freckenhorst

Starke Rauchentwicklung in dem alten Schuppen, der einst Ernas Tierstall war, gleich neun vermisste Personen und die schrillen Töne der Brandmeldeanlage überall im Kloster zum Heiligen Kreuz: Was sich anhört wie eine ausgesprochen gefährliche Situation war am Samstag zum Glück nur die Ausgangslage der Jahresabschlussübung, die der Löschzug Freckenhorst traditionell zusammen mit der Jugendfeuerwehr durchführt.

Für die Rettung von der vom Brand bedrohten Personen setzten die Freckenhorster

Feuerwehrleute bei der Übung am Kloster zum heiligen Kreuz auch die Drehleiter ein.

„32 Jugendliche sind derzeit in der Jugendwehr aktiv“, freut sich Thomas Tünte darüber, dass die Nachwuchsabteilung nach wie vor ausgesprochen beliebt ist. Die meisten von ihnen waren bei der Abschlussübung mit von der Partie, so dass insgesamt knapp 70 Feuerwehleute in die Übung eingebunden waren. Auf sie wartete viel Arbeit. Zum einen galt es auszuprobieren, ob die großen Feuerwehrfahrzeuge die Wege im Park des Klosters zum Heiligen Kreuz im Ernstfall auch befahren können. „Das klappt problemlos“, berichtete Thomas Tünte. Die Remise war auch für die Drehleiter zu erreichen, obwohl parkende Autos das Rangieren schwierig machten.

 

Insgesamt neun vermisste Personen galt es zu findenund aus der Gefahrenzone zu bringen. Hierkümmerten sich zwei Feuerwehrleute um einen der Geretteten Der Jugendfeuerwehr, die in die Übung des Löschzugs Freckenhorst einbezogen war, wurde von Lena Sendker (r.) in ihre Aufgaben eingewiesen.

Während einige Mitglieder des Löschzugs Freckenhorst unter Atemschutz die Menschenrettung aus der verrauchten Remise angingen, war es den Jugendfeuerwehrleuten vorbehalten, die Wasserversorgung aufzubauen. Mit vereinten Kräften zapften sie einen Hydranten an der Hoetmarer Straße an, verlegten die Schläuche und trugen so dafür Sorge, dass genügend Wasser an der Einsatzstelle ankam. Auch einen Löschangriff simulierte der Feuerwehrnachwuchs.

Unter schwerem Atemschutz machten sich dieFeuerwehrleute in den verrauchten Gebäuden auf die Suche nach Vermissten.

Um die Wasserversorgung aus dem Hydranten

kümmerten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Vorbereitet worden war das Übungsszenario von Steffen Gartz, Bernd Sendker und Thomas Tünte. Alle drei dankten Monika Abeling und Kreuzkloster-Hausmeister Andreas Tertilte für die gute Zusammenarbeit bei Planung und Durchführung der Jahresabschlussübung. Traditionell endete die Übung mit einem gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus, wo Grünkohl gereicht wurde. Als Beobachter verfolgten am Samstag einige Notfallseelsorger das Übungsgeschehen und bekamen so einen Eindruck davon, wie die Arbeit der Feuerwehr auch bei echten Notfällen abläuft.

Quelle: Die Glocke

Mittwoch, 16. Oktober 2019

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